»Die entscheidende Frage lautet: Wie bereiten wir uns auf etwas vor, das derart komplex und nur schwer vorhersehbar ist? Das gelingt, indem wir Sicherheit und Resilienz als gesamtgesellschaftliche Aufgaben akzeptieren.«
Die entscheidende Frage lautet: Wie bereiten wir uns auf etwas vor, das derart komplex und nur schwer vorhersehbar ist? Das gelingt, indem wir Sicherheit und Resilienz als gesamtgesellschaftliche Aufgaben akzeptieren. Eine Option für die heutige Politik wäre, ein gesamtstaatliches Narrativ zu entwickeln und zu verankern, in dem Sicherheitsvorsorge als fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses gilt.
Ein weiterer wichtiger Schritt wären Kommunikations- und Bildungsoffensiven, um dem schwindenden Vertrauen in wissenschaftlich fundierte Informationen entgegenzuwirken. Denn Vertrauen in die Wissenschaft erhöht die Akzeptanz notwendiger Maßnahmen, die unsere Gesellschaft resilienter gegenüber zukünftigen Krisen machen.
Resilienz – staatlich wie persönlich – ist ganz allgemein ein Thema, das wieder stärker in unseren Fokus rücken muss. Ein konkreter, kurzfristig durch die Politik umsetzbarer Schritt hierzu wäre, Resilienz als Leitprinzip in jeden Gesetzgebungsprozess zu integrieren und bei neuen Gesetzen systematisch zu prüfen, ob sie die Resilienz stärken – oder mit kleinen Anpassungen stärken könnten.
»Eine Option für die heutige Politik wäre, ein gesamtstaatliches Narrativ zu entwickeln und zu verankern, indem Sicherheitsvorsorge als fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses gilt.«
Jetzt ist der Zeitpunkt, Sicherheit und Resilienz konsequent in Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichermaßen mitzudenken. Entscheidend ist, schon heute gemeinsam zu handeln, damit Vorsorge zur Routine wird, bevor die nächste Krise es erzwingt.
Quellenangaben
Titelbild von meeboonstudio – stock.adobe.com
Zuerst erschienen
Health & Security © März 2026





